Er hat’s mal wieder gepackt: Der Däne Casper Steinfath hat für sein Heimatland Gold im SUP Sprint bei der ISA World SUP and Paddleboard Championship 2017 geholt.

Noch bis zum 10. September findet in Kopenhagen die ISA World SUP and Paddleboard Championship 2017 statt. Lokalmatador Casper Steinfath hat sein Ziel für den Sprint-Wettbewerb schon mal erreicht. Im Halbfinale noch auf Platz zwei, konnte er im Finale des 200-Meter-SUP Sprint-Rennen die Goldmedaille ergattern.

Der spektakuläre Sieg von Steinfath vor einer energetisch jubelnden Kulisse, sogar das dänische Nationalfernsehen war vor Ort, war ein historischer Moment für den SUP-Sport und für Dänemark. Mit der SUP-Sprint-Goldmedaille kann er bereits den zweiten aufeinanderfolgenden Sprint-Titel und den fünften ISA-SUP-Rennsieg ergattern. „Das ist der größte Moment in meinem Leben“, so Steinfath. „Es fühlt sich nicht real an. Die Leute sprechen, wenn sie an Dänemark denken, über das Land der Märchen und ich habe das Märchen meines Lebens wahr werden lassen. Zwei Siege vor heimischen Publikum war ein wilder Traum – ich dachte ich könnte ihn nie erreichen.“

„Ich bin froh, dass ich mich dazu entschieden hab die Distanz-Disziplin aus zu lassen und mich nur auf den Sprint zu konzentrieren. Ich respektiere alle, die beide Disziplinen gefahren sind, aber mein Spielplan ist aufgegangen.“ Caspar wird sich nun auf das SUP Technical Race, das in Vorupør – auch Cold Hawaii genannt – stattfindet, konzentrieren. Vom 5. – 10. September 2017 wird dieser Ort, der nur wenige Kilometer von Steinfaths Heimatstadt Klitmøller entfernt liegt, zum weiteren Austragungsort der die ISA World SUP and Paddleboard Championship 2017.

Manca Notar holt Sprint-Gold bei den Frauen

Manca_Notar gewinnt den Sprint der Frauen © ISA / Ben Reed

Manca_Notar gewinnt den Sprint der Frauen © ISA / Ben Reed

Die Slowenin Manca Notar konnte beim SUP Sprint Finale den Sieg für sich ergattern. Mit ihrer dominierenden Performance siegt sie mit drei Sekunden Vorsprung vor der Französin Chazot. „Das ist einfach unbeschreiblich. In Slowenien haben wir nur Seen und ein wenig Meer. Ich habe die ganze Zeit allein Zuhause trainiert und ich wusste, dass ich gute Zeiten habe. Aber ich wusste nicht, dass ich so gut bin. Alle anderen Mädels haben sich so sehr bemüht. Ich kann es nicht glauben.“, so die glückliche Siegerin Manca Notar.

Notars Goldmedaille zeigt einmal mehr, dass sich der SUP-Sport immer mehr ausbreitet und auch nicht-traditionelle SUP-Nationen in der Weltriege mitmischen können. Nur einen Tag nachdem Bruno Hasulyo die erste ISA-SUP-Goldmedaille für sein Land Ungarn in der Distanz-Disziplin der Männer holen konnte, siegt nun Notar für Slowenien.

Wer sich die Ergebnisse im Detail ansehen will, kann sich diese unter diesem Link ansehen. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden.