Die Inflatable-Technologie hat das Stand Up Paddling massentauglich gemacht. Die aufblasbaren Bretter sind eine ideale Alternative für Menschen, die den Wassersport lieben, aber keinen Platz für ein Hardboard haben. Wir haben hier mal einige Vor- und Nachteile von ISUPS aufgelistet.

„Soll ich mal eine Nadel holen“, fand sich auf der Messe Boot & Fun ein Besucher an unserem Stand ziemlich lustig. Der Herr hatte wie so viele Menschen einige Vorurteile gegenüber Inflatable SUPs. Wir haben ihn dann allerdings einige Boards gezeigt und was sollen wir sagen: Er war überrascht, wie „stabil und fest“ ein ISUP sein kann. Nun ist es bekanntlich so, dass die Inflatable-Technologie das Stand Up Paddling massentauglich gemacht hat. Quadratisch, praktisch und richtig gut – wer kein Platz und keine Transportmöglichkeiten für ein Hardboard hat, für den sind Inflatables eine richtig gute Alternative. Die aufblasbaren Bretter lassen sich bequem in einem großen Rucksack mit zum Spot nehmen oder passen ohne Probleme in den Kofferraum eines  Autos.

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Die vielen Vorteile

Die fast idealen Transportmöglichkeiten haben wir ja jetzt schon erwähnt. Tatsächlich begegnen uns in Berlin immer mehr Menschen in den Öffentlichen, die mit ihrem ISUP auf dem Rücken unterwegs sind. Man stelle sich an dieser Stelle mal Menschen mit einem festen SUP in der U-Bahn vor. ISUPs sind in der Regel auch etwas leichter als ihre festen Verwandten. Wie unser Freund auf der Messe auch festgestellt hat, sind moderne ISUPs überraschend robust. Mit einem Gummiboot haben sie jedenfalls nicht zu tun.

Einsteiger können es dann auch gar nicht glauben, dass Profis mit einem ISUP ins Wildwasser gehen. Tatsächlich sind aufblasbare Bretter wesentlich unempfindlicher gegen die Stöße stumpfer Gegenstände. Geht dann doch mal etwas kaputt, lässt sich das Leck schnell flicken. Eine Reparatur bekommt der Paddler in der Regel auch alleine hin. Eine defektes Hardboard wandert da schon viel eher zu einem Fachmann. Die weiche Oberfläche eines ISUP hat einen weiteren Vorteil: Bei Stürzen auf das Brett tut es nicht ganz so weh, was sie perfekt für Kinder macht.

SUPde_Vorteile nachteile ISUP Inflatable Boards

Die Nachteile

Schneller, wendiger, präziser – wer einmal auf einem Hardboard gestanden hat, wird bestätigen können, dass diese wesentlich bessere Fahreigenschaften besitzen. Flatwater, Wildwasser, WindSUP, lange Touren, kurze Sprints – ISUPs können eigentlich alles, weisen aber in den meisten Fällen kein so direktes Fahrgefühl auf. Vor allem in der in der Welle sind aufblasbare Boards den Hardboards unterlegen. Ihnen fehlt eine harte Kante, die beim Surfen für Beschleunigung und harte Turns unabdingbar ist.

Die Hersteller arbeiten hier natürlich mit Hochdruck an möglichen Lösungen. Das Brand Tripstix hat sich sogar auf die Entwicklung von Surfboards spezialisiert Ein echtes Highlight in der aktuellen Produktpalette ist nun das SurfAir SUP Board von JP Australia, von dem sogar einige Profi-Surfer begeistert waren. Fazit: Kleine Wellen gehen schon ganz gut, wer aber richtig SUP-Surfen will, muss auf ein Hardboard steigen.

Was viele Rider außerdem stört, ist der Fakt, dass Inflatables vor dem Start noch aufgepumpt werden müssen. Zum Glück hat sich die Qualität der Pumpen in den letzten Jahren stark verbessert, so dass man nicht unnötig viel Zeit und Energie verschwendet. Tipp: SipaBoards hat die ersten selbstaufblasenden ISUPs der Welt entwickelt. Ein weiterer Nachteil ist natürlich die höhere Empfindlichkeit gegen spitze Gegenstände.

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