In zwei Wochen startet in Kalifornien der Superbowl des SUP-Sports statt: Red Bull Heavy Water. Mehr als 32 Top-Athleten werden dann vom 16. – 31. Oktober 2017 das Wasser entern. Starboard war daher schon mal üben.

Einige Starboard-Paddler wie Connor Baxter oder Michael Booth kribbelt‘s jetzt schon im Körper, wenn sie an DAS kommende Event denken. Mitte bis Ende Oktober ist das Zeitfenster für Red Bull Heavy Water. Daher waren einigen Sportler bereits jetzt im Wasser und haben ihr Material getestet. Ein Vorab-Wettkampf durfte da natürlich nicht fehlen.

Im Battle of the Bay sind einige SUPler gegeneinander angetreten und konnten auf der langen Strecke um das ehemalige Gefängnis Alcatraz und unter der berühmten Golden Gate Bridge paddeln. Nach dem acht Kilometer langen Longdistance-Rennen kam noch eine kurze technische Strecke (4 Kilometer Beach Reace) hinzu. Starboard konnte vier seiner Paddler als erste in Ziel bringen – Gratulation an das Starboard- Team rund um Connor Baxter.

Die Endergebnisse der ersten vier

Overall Athlet Distance Distance (Platzierung)
Beach Race Beach Race (Platzierung)
1 Connor Baxter 1:10:49 1 0:34:35 1
2 Michael Booth 1:10:58 2 0:35:37 3
3 Matt Nottage 1:11:10 4 0:35:31 2
4 Leonard Nika 1:11:10 3 0:36:22 7
Connor Baxter © Georgia Schofield

Connor Baxter © Georgia Schofield

Connor Baxter erinnert sich an das Rennen: „Das diesjährige Battle of the Bay in San Francisco war eine echte Schufterei. Der Tag startete wolkenlos und die Bedingungen waren sehr gut – etwas Wind am Nachmittag. Man durfte nur ein Brett für beide Rennen wählen – das Sprintboard war für mich das geeignetste. Es ging los mit einem Start am Strand. Wie immer versuchte ich mich auf der linken Seite einzufinden, damit die Links-Wendung klappte und ich mich so als erster einordnen konnte.“

„Leider verlief der Start nicht wie geplant. Mo (Michael Booth) und ich stießen mit unseren Boards aufeinander. Wir beide mussten dann ein paar Brettlängen hinter der Gruppe starten. Daher konnten wir nur in den Top 20 die Boje nehmen. Ich wusste, dass es ein langes Rennen werden würde, daher wurde ich nicht allzu nervös und zog mein Rennen durch. Ich versuchte in die Top Five zu kommen, erwischte dann sogar die ersten vier noch bevor Alcatraz erreicht war. Danach ging der Kampf ums Podium los. Ich hatte während des gesamten Rennen meine Kondition so gut eingeteilt, dass ich genug Energie für den Schlusssprint hatte. Als ich bereits auf halbem Weg zu letzten Boje war, musste ich ein paar Wellen einstecken, legte dann aber los und schnappte mir Michael. Ein spitzenmäßiges Rennen.“, so der glückliche Sieger.