Stand Up Paddling steht für Spaß. Trotzdem wollen viele Rider auf dem Board natürlich auch etwas für den Körper tun. Bestimmte Ziele lassen sich bekanntlich mit einem genauen Plan wesentlich leichter erreichen. Mit einem Trainingstagebuch packst du deine Ziele.

Zu viel Arbeit, zu schlechtes Wetter – es gibt viele Gründe, warum die Runde auf dem SUP ausfallen kann. Für diejenigen, die nur gelegentlich auf das Board steigen, ist dies sicher kein Problem. Sie paddeln dann halt ein anderes Mal. Wer aber bestimmte Trainingsziele formuliert hat und von einem Traumgewicht oder der Teilnahme an einem Contest träumt, für den ist jede Sekunde auf dem SUP wertvoll. Umso ärgerlicher ist es da, wenn ein geplanter Trip ins Wasser fällt. Stand Up Paddling bietet entgegen der landläufigen Meinung viele Trainingsmöglichkeiten. Racer verbrennen sogar im Schnitt fast doppelt so viele Kalorien wie ein ambitionierter Dauerläufer. Profis wie Carol Scheunemann wissen: Wer auf dem SUP trainiert, sollte genau Buch führen, an welchen Tagen er welche Leistungen erbracht hat. Die Auflistung hilft bei der korrekten Einschätzung und Bewertung der Trainings- und Ruhetage. Das Tagebuch dient als Bestandsaufnahme und soll dabei helfen, den perfekten Trainingsplan zu entwerfen.

SUP_Trainingsplan Tagebuch 01

Wenn du noch nie ein Trainingstagebuch geführt und deshalb bedenken hast, lass dir gesagt sein, dass du daraus keinen Roman machen musst. Ein paar kurze Notizen reichen völlig aus, um dir einen Überblick zu verschaffen. Es macht Sinn, das Ganze nach Überpunkten zuordnen. Versuche dabei folgende Fragen abzudecken:

  • Wo? So erkennst du, ob du einen Lieblingspot hast
  • Wann? Brauchst du einen festen Rhythmus oder bist du auch spontan zum Sport bereit?
  • Was? Also was hast du gemacht?
  • Mit wem? Du wirst merken, ob du lieber alleine trainierst oder die Motivation aus einem Partner oder der Gruppe brauchst.
  • Dauer? Distanz? Bist du eher der Racer oder der Dauerpaddler über die Long Distance?
  • Wie waren Bedingungen?
  • Fazit? Abschließend solltest du immer ein Fazit ziehen. So erkennst du leichter, was für dich die idealen Bedingungen, Trainingsmethoden und Uhrzeiten sind.

Wer fleißig sein Trainingstagebuch führt, kann daraus bald den perfekten Trainingsplan entwickeln. Natürlich sind die Einheiten, die mit einem positiven Fazit bewertet wurden, höher zu gewichten. Spaß macht bekanntlich das Training leichter. Feste Trainingstage, Entdeckungstouren, allein oder lieber in der Gruppe – schnell lassen sich aus dem Logbuch, die persönlichen Vorlieben ableiten.

Tipps, die dir bei der Entwicklung des Trainingsplans helfen, bekommst du unter anderem von SUP-Profi Carol Scheunemann. Sie stellt auch ein kostenloses PDF mit Vordrucken zum Download bereit.