Bei der diesjährigen weltgrößten Wassersportmesse boot in Düsseldorf traten auch dieses Mal die Stehpaddler an. Ausgetragen wurden die SUP Short Track Masters und die SUP Wave Masters.

Zurzeit findet in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt die weltgrößte Wassersportmesse boot Düsseldorf 2018 statt. Und wieder mit dabei: Events im Stand-up Paddling. Bei den SUP Short Track Masters 2018 und den SUP Wave Masters hatten sowohl Teilnehmer als auch Zuschauer eine Menge Spaß.

Herpel und Steinfath gewinnen im Short Track

Die SUP- Sprintrennen-Disziplin Short Track wurde bereits zum neunten Mal auf der boot Düsseldorf 2018 ausgetragen. Dieses Mal jedoch in einem verlängerten Pool der neuen Beach World in Halle 8a. Diesem Fakt geschuldet waren die die Races für die Teilnehmer diesmal noch anspruchsvoller. International war das Teilnehmerfeld sehr gut besetzt. Insgesamt 2.000 Euro Preisgeld wurden unter den Teilnehmern verteilt – ein begehrter Support für die Sportlerinnen und Sportler.

Die Ergebnisse im Sprint (Damen)

  1. Paulina Herpel, 20, Hamburg, Fanatic
  2. Fiona Wylde, 20, USA, Starboard
  3. Iva Dundova, 22, Tschechien, Starboard

SUP Short Track Masters © boot Düsseldorf

Bei den Damen konnte sich Paulina Herpel aus Hamburg durchsetzen. In einem furiosen Finale konnte sie sich gegen die Vorjahresgewinnerin Fiona Wylde aus den USA behaupten. Direkt nach dem Start ging die im Fanatic-Team startende Herpel vor der Starboard-Fahrerin Wylde in Führung. Doch die SUP Weltmeisterin aus den USA ließ nicht locker und machte das Rennen bis ins Ziel spannend. Am Ende musste das Zielfoto entscheiden. Dritte wurde Iva Dundov, die mit einem Starboard-Brett unterwegs war.

Die Ergebnisse im Sprint (Herren)

  1. Casper Steinfath, 23, Dänemark, Naish
  2. Ole Schwarz, 20, Bonn, Starboard
  3. Zane Schweitzer, 23, Hawaii, USA, Starboard

SUP Short Track Masters © boot Düsseldorf

Auch die Herren lieferten sich ein ähnlich spannendes Rennen. Der Bonner Ole Schwarz hatte sich in den Vorläufen bereits in einem Kopf an Kopf Rennen gegen Vorjahressieger Normen Weber durchgesetzt. Im Finale stand der 20-Jährige dann zwei hawaiianischen Vollblutprofis gegenüber. Kurzzeitig schaffte Schwarz die Führung vor dem amtierenden SUP Sprint Weltmeister Casper Steinfath. Doch auf den letzten 40 Metern vor dem Ziel setzte der Däne Steinfath zum Überholmanöver an. Es wurde zu einem Kopf an Kopf Rennen. Dritte wurde der Hawaiianer Zane Schweitzer, der der Urenkel des Windsurfing Erfinders Hoyle Schweitzer ist.

Schweitzer und Wylde holen sich Titel auf der Welle

Im Wave Stand Up Paddling, das bereits zum zweiten Mal stattfand, traf sich auch hier die Weltelite und kämpfte um insgesamt 5.000 € Preisgeld. Den Zuschauern wurden spektakuläre Manöver auf der Düsseldorfer Welle geboten. Abwechslung zeigten die beiden SUP-Athleten Zane Schweitzer und Bernd Roediger mit ihren perfekten 360 Grad Drehungen in der Welle. Bei den Damen setzte sich Vorjahresgewinnerin Fiona Wylde gegen die Münchenerin Andrea Moravcova-Meier und Short Track Masters Siegerin Paulina Herpel durch.

Die Ergebnisse im Wave (Damen)

  1. Fiona Wylde, USA, 17,16 Punkte, Starboard
  2. Andrea Moravcova-Meier, München, 13 Punkte, Starboard
  3. Paulina Herpel, Hamburg, 10,83 Punkte, Fanatic
  4. Iva Dundova, Budvar, Tschechien, 6,5 Punkte, Starboard

Andrea Moravcova-Meier aus München und die US-Amerikanerin Fiona Wylde lieferten sich ein packendes Duell im Finale und setzten sich gegen die dritt- und viertplatzierten Paulina Herpel aus Hamburg und Iva Dundova (Tschechien) durch. Die Jury beeindrucken konnte vor allem Wylde mit ihren eleganten Wellenritten und radikalen Cutbacks.

SUP Wavemasters © boot Düsseldorf

Die Ergebnisse im Wave (Herren)

  1. Zane Schweitzer (23), Hawaii, 20 Punkte, Starboard
  2. Bernd Roediger (22), Hawaii, 17 Punkte, Naish
  3. Carsten Kurmis (49), München, 15,83 Punkte, Starboard
  4. Guido Meier (47), München, 13,83 Punkte, Starboard

Bei den Herren konnte Zane Schweitzer mit seiner flüssigen Darbietung gegen seinen Landsmann Roediger durchsetzen und das Preisgeld von 1.500 € einsacken. Dritter wurde Publikumsliebling Carsten Kurmis vor einem solide surfenden Guido Meier.

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