Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, das Wasser per SUP zu erkunden. Wir verraten euch, was ihr beim Kauf eines SUP-Boards beachten müsst.

Es ist zwar noch Winter, aber schon jetzt kann man sich auf die neue Sommersaison vorbereiten und über ein neues Wasser-Gefährt Gedanken machen. Auch in der kommenden heißen Jahreszeit wird der SUP-Sport wieder der Renner sein. Immer mehr Menschen probieren dieses tolle Erlebnis aus. Doch welches Board passt zu mir?

Harboard oder iSUP?

Zunächst einmal muss man sich entscheiden, ob man lieber auf einem Hardboard fahren möchte, oder das allseits beliebte iSUP ausprobieren will. Beides ist möglich und bietet jeweils einige Vorteile.

Pro Hardboard

Pro iSUP

Das Aufpumpen entfällt Kann klein gemacht werden, passt daher in jedes Auto und jeden Keller
Einfache Reparatur Leichter als Harboards
Super robust & unsinkbar Weicher
Direktes Fahrgefühl

Hardboard von Naish © Naish

Obwohl Inflatables SUPs (aufblasbare SUPs) mittlerweile mehr gekauft werden – vor allem wegen der platzsparenden Lagerung/Transport – bieten Hardboards dennoch so einiges, was iSUPs nicht zu bieten haben. Während man die harten Bretter eher im Race und Wave einsetzt, werden iSUPs benutzt, wenn man gemütlich auf Seen und Flüssen herumschippert.

Wie lang sollte es sein?

Als nächstes geht es um die Länge des SUPs. Das der SUP-Sport aus Hawaii kommt, werden die Längen in „Fuß“ und „Inch“ angegeben. Wer auf dem Verkaufsschild ein 10’2’’ liest, hat ein Brett in der Hand, das 10 Fuß und 2 Inch lang ist. In der folgenden Tabelle seht ihr eine Zusammenstellung der gängigen Längen und deren Einsatzbereiche.

Länge

Typische Einsatzbereich

14’ (4,26 Meter) Langstreckenraceboard
12’6’’ (3,81 Meter) Touring oder Raceboard
11’2’ ’ (3,40 Meter) Allroundboard
10’2’’ (3,05 Meter) kompaktes Allroundboard

 

In der Regel sind für SUP-Einsteiger Boards zwischen 10’2’’ und 12’6’’ geeignet. Mehr Länge heißt auch mehr Geschwindigkeit möglich. Wer aber nur mal im Urlaub oder in der Freizeit paddeln gehen will und das Ufer stets im Blick hat, der wird ein Board kaufen, dass zwischen 10’2’’ und 11’2’’ lang ist.

Wie breit sollte es sein?

Auch hier herrscht die Qual der Wahl. In der Regel werden aber Bretter zwischen 32 und 34 Inch gebraucht. Boards mit einem breiten Bug/Heck sind kippstabiler als Bretter mit spitzer Nase und schmalem Heck.

Breite in Inch

Geeignet für

25 Sehr schmal, daher auch sehr schwer zu paddeln falls das Wasser mal unruhiger wird – vergleichbar mit Rennkanus
29 Touring-Maß: eher für sportliche Paddler, da es instabil auf dem Wasser liegt und viel Übung erfordert
32 Allroundmaß für sportliche Einsteiger, geeignet für Touren-Trips, wenn das Wasser mal etwas unruhiger wird
34 Häufig gewähltes Einsteiger-Maß, gibt Sicherheit und hält viel aus
36 Für Einsteiger-Paddler, die etwas mehr auf den Rippen haben (> 90 Kilo) und Touren mit mehr Gepäck geeignet

Wie dick sollte das Brett sein?

Üblich sind vier und sechs Inch. Günstiger sind meist die mit vier Inch. Wobei man ein dünnes Board nur dann fahren sollte, wenn man nicht mehr als 60 Kilogramm wiegt. Also auch für Kinder bestens geeignet.

beim iSUP heißt es pumpen, pumpen, pumpen © Fanatic

iSUPs – Der Renner im Wasser

Für diejenigen unter euch, denen schon jetzt klar ist, dass es nur ein aufblasbares Brett sein darf, hier eine spezielle Beratung von uns. Um das passende Board für den nächsten Wasserausflug zu finden, sollte man drei Aspekte beachten: 1. Körpergewicht, 2. mögliche Einsatzbereiche und 3. Budget.

Länge in Inch

Länge in Meter

Typischer Einsatzbereich

7‘0‘‘ – 8‘6‘‘ 2,38 – 2,58 Kids
9‘0 – 9‘8‘‘ 2,74 – 2,90 Surfing / Wave
10‘0‘‘ – 10‘8‘‘ 3,04 – 3,30 Beginner / Allrounder
11‘0‘‘ – 11‘6‘‘ 3,35 – 3,50 Allrounder und Touring
12‘0‘‘ 3,84 Touring und Cruising
14‘0‘‘ 4,27 Race
9‘0‘‘ – 11‘6‘‘ 2,90 – 3,40 Fitness und Yoga

Morgen werden wir darauf eingehen, welches aufblasbares Brett ihr passend für eure Skills braucht. Angefangen bei den Einsteigern, bis hin zu Family-Boards. Also klickt euch auch morgen wieder bei SUP.de/Magazin rein. Wer aber jetzt schon stöbern will, was es an SUP-Boards so gibt, der schaue bei FUNSPORT.de vorbei. Dort gibt es eine der größten Ranges an Brettern.