Nicolas Jarossay ist mit seinem Versuch, den Atlantik auf einem SUP zu überqueren gescheitert. Der Franzose kenterte nur wenige Stunden nach dem Start auf Kap Verde.

Traum geplatzt! Für Nicolas Jarossay endete der Versuche, als erster Mensch den Atlantik auf einem SUP zu überqueren, tragisch. Der Franzose, der sich gut drei Jahre auf sein „Transatlantic SUP Project“ vorbereitet hatte, kenterte nur wenige Stunden nach dem Start des Abenteuers auf Kap Verde. Der Stand Up Paddler wollte auf einem speziellen Board, die gut 5000 Kilometer bis zur Karibik-Insel Martinique in 75 Tagen zurücklegen und dabei ohne Begleitboot vorgehen. Nun dauerte der Trip nur ein paar Stunden. Nach gut 48 Kilometern (30 Meilen) war Schluss.

In einer Pressemitteilung heißt es, dass das speziell angefertigte „Rudder System“ überraschend gebrochen ist und das gut sieben Meter lange Board danach von den Wellen auf die Seite gedreht wurde. Jarossay soll einiges versucht haben, sein SUP wieder fahrtüchtig zu machen, musste aufgrund von Erschöpfung, einer Hypothermie (Unterkühlung) und dem Einbrechen der Nacht aber letztlich aufgeben. Er hatte großes Glück, dass er von seinem Rettungsteam gefunden wurde, ehe dem Boot der Treibstoff ausging. Die Versuche, das SUP-Board wieder an Land zu ziehen, scheiterten. Jarossay wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Er ist mittlerweile wieder vollständig genesen.

Ob es einen zweiten Versuch geben wird, ist noch offen und wird letztlich vom Geld abhängen. Der jetzige Trip hat gut 110.000 Euro gekostet und wurde hauptsächlich durch Sponsoren und Spenden finanziert.