Wenn ihr euch ein neues SUP-Board anschafft, solltet ihr folgende acht Fragen beantworten, um das passende Brett für euch zu finden.

Ein passendes Stand Up Paddle Board zu finden, ist nicht ganz leicht. Die endlose Auswahl auf Seiten wie FUNSPORT.de oder anderen SUP-Anbietern ist groß. Eine hohe Anzahl von Boards bleibt auch nach der Eingabe von Filtern und Tags. Diese 20 Fragen helfen euch, das passende Boards zu finden.

1. Frage: Wer wird mit dem Board paddeln gehen?

Nutzt du das Board für dich allein: Glückwunsch! Dann kannst du das SUP-Brett zu 100 Prozent auf deine Bedürfnisse anpassen: Größe, Form, Fähigkeiten. Wenn es aber auch andere Familienmitglieder oder Freunde nutzen sollen, musst du dich nach dem Gewicht und der Größe der größten Person, die es verwendet, richten. Doch bedenke: Wähle lieber ein Board, das eher den Anforderungen des Hauptbenutzer entspricht.

2. Frage: Wie schwer und groß ist der Nutzer?

SUP-Boards haben in der Regel ein empfohlenes Fahrergewicht. Es ist wichtig, ein Board mit der richtigen Gewichtskapazität zu wählen, damit es stabil ist und das Board so funktioniert, wie es beabsichtigt ist. Nichts ist schlimmer als ein zu kleines bzw. schmales Board, das dich locker leicht hineinfallen lässt. Auch ein zu großes Brett, das groß und schwer ist, wirst du im Wind nicht kontrollieren können. Wähle daher die richtige Größe für deine Körpermaße.

3. Frage: Welches Level hat der Paddler?

Egal, welches Level du hast (Anfänger, mittleres Level oder Fortgeschrittener) es gibt drei grundlegende Hinweise, die man beachten sollte.

  • Lang = schnell: Ein längeres Board gleitet aufgrund seiner längeren Wasserleitungslänge im Allgemeinen besser und man ist daher schneller damit.
  • Breit = stabil: Eine breitere Platine sorgt im Allgemeinen für mehr Stabilität.
  • Kurz = wendig: Mit einem kürzeren Board wendet man in der Regel besser und schneller.

Wer die Möglichkeit hat vor seinem Kauf, verschiedene Ausführungen von Boards zu testen, der sollte das unbedingt tun. Nur so kannst du herausfinden, welches dir am besten liegt und was du mit deinem SUP-Board tun möchtest.

4. Frage: Für was wirst du es nutzen?

 In der Regel kaufen wir ein Brett um damit ALLES zu machen. 😊 Natürlich kann man die Wellen auf so ziemlich jedem SUP-Board bestreiten. Dennoch kann man genau für seine Bedürfnisse das Brett wählen, das dem eigenen Ausflugs-Stil am ehesten entspricht. Wer also am liebsten hier und da mal auf den Wellen reitet, der kann sich mit einem Allrounder oder Cruising-Brett vergnügen.

Wenn du das Brett für Fitness, Rennen oder kleine Erkundungstouren verwenden möchtest, dann wähle ein längeres Board – mit anderen Worten ein Brett über 10 ”. Wer da Brett nur mal ab und an bei Bootsausflügen oder vom Strand aus benutzen will bzw. eine sehr kleine Statur hat, der kauft sich besser ein Brett mit der Größe 9’0. Mit diesem kann man auch im flachen Wasser gut paddeln. Ein Touring-Board, das dem Wind standhalten muss, sollte 12’6 oder 14 ‚und drüber messen.

5. Frage: Wo willst du paddeln?

In flachen Gewässern – wie Seen oder Flüsse – sollte man ein schönes langes schlankes SUP-Board wählen. Damit kommst du in ruhigen Gewässern schnell in Fahrt. Wer es etwas stabiler brauch, kauft sich am besten ein breiteres Raceboard.

6. Frage: Wie wird das Board gelagert und transportiert?

Die alles entscheidende Frage lautet: fest oder aufblasbar? Wenn du bei Transport und Lagerung nicht allzu viel Platz hast, dann wähle in jedem Fall ein iSUP. Das aufblasbare SU-Board nimmt nicht zu viel Platz ein. Auch Reisen mit einem aufblasbaren SUP-Board ist deutlich leichter. Diese Boards lassen sich ganz einfach in entsprechenden Taschen transportieren. Nur das Aufpumpen mit einer Zwei-Wege-Pumpe ist leider relativ schwer.  Im Allgemeinen sind iSUPs leichter als feste Boards.

Der einzige Nachteil, den man mit aufblasbaren Boards hat, ist ihre schlechtere Lage bei unruhigen Bedingungen (starker Wind, etc.). Überlege also, an welcher Stelle du normalerweise paddelst, und ob du nach 10-15 Knoten aussteigen möchtest.

7. Frage: Wie stark bist du?

So ein SUP-Board kann vor allem für Frauen – Gender-Debatte hin oder her 😊 – eine echt schwere Angelegenheit sein. Wer sein Board häufiger mal benutzt und daher immer wieder mal irgendwo hintragen oder runterheben muss, der sollte auch auf das Gewicht des Brettes achten. Die gute Nachricht: Es gibt allerlei Hilfsmittel, die das Tragen des Boards erleichtern.

8. Frage: Wie viel möchtest du ausgeben?

 In Zeiten des Internets, das – wie auch für Frau Merkel – für uns alle neu ist, kann man stets nach dem günstigsten SUP-Board suchen. Schon für etwa 600 Euro findet man diverse No-Name-Produkte. Doch, was sollen wir sagen? Lass es lieber! Es ist hundert Mal besser ein gutes, gebrauchtes SUP-Board einer etablierten SUP-Marke zu fahren. Wirklich! Wir sprechen aus Erfahrung…

Auch Boards aus der vergangenen Saison können ein idealer Partner auf dem Wasser sein und zudem erschwinglicher in der Anschaffung.

SUP.de empfiehlt

Auch wenn es schwer ist, das richtige Board zu finden, wagt euch ran und sucht euch eines aus! Es ist einfach fabelhaft, auf dem eigenen SUP-Board zu stehen und das Gefühl zu haben, stets überall fahren zu können. Traut euch! Unser Partner FUNSPORT.de hat eine hervorragende Auswahl an Brettern – vor allem im iSUP-Bereich sind die Jungs und Mädels sehr gut aufgestellt. Wer eine persönliche Beratung braucht, kann sich auch gern am Telefon oder per Live-Chat beraten lassen.