Dieser leidige Spruch: „Es gibt kein schlechtes Wetter, …“ bla bla bla. Aber halt! Auch wir von SUP.de müssen dem leider zustimmen, wenn es darum geht, sich für einen bevorstehenden SUP-Trip zu widmen. Und dabei müssen sich Frauen und Männer die gleiche Frage stellen: Was ziehe ich an?

Wenn man Stand Up Paddling im Hochsommer betreibt, ist die Klamottenwahl eine leichte. Badekleidung und vielleicht noch ein T-Shirt gegen die brennende Sonne. Doch was musst du beachten, wenn es mal nicht 32 Grad Celsius im Schatten sind? SUP.de gibt dir Tipps rund um das Thema SUP-Kleidung für deinen nächsten Trip.

Im Sommer

Wer in der heißen Jahrszeit auf sein SUP-Board steigt, der hat eigentlich fast Narrenfreiheit, was das Thema Bekleidung angeht. Sollte es sehr sonnig sein, ist es ratsam, neben Badebekleidung und einem Shirt auch ein Surfcap und eine Sonnenbrille zu tragen. Spiegelt sich das Wasser stark, kneift ihr die Augen dermaßen zusammen, dass ihr unschöne Falten bekommt. Das wollen wir doch nicht.

Außerdem solltet ihr euch unbedingt vor jedem Trip mit Sonnencreme eincremen. Auch wenn man nicht gleich mit einem Sonnenbrand nach Hause geht, wenn man mal einen ein-stündigen Trip auf dem Wasser unternommen hat – eure Haut vergisst nie und wird euch das Eincremen irgendwann einmal danken!

In Sachen Schuhe könnt ihr es im Sommer halten wie ihr wollt. Barfuss ist immer drin. Doch wer auch mal an zwischendrin an Land muss und kann gern Neopren-Schuhe tragen. Bei einer Stärke von etwa drei Millimetern seid ihr für den Sommer-Trip gut gewappnet und keinesfalls zu warm angezogen an den Füßen.

Sollte es doch mal etwas windiger und ungemütlicher werden, hilft? Richtig! Eine Windjacke. Auch Shortys können euch vor ungemütlichem Wetter schützen. Anonsten hilft nur noch: An Land oder zum Boot paddeln und ins Handtuch kuscheln.

Im Herbst und im Frühling

Wenn es draußen kälter wird, braucht ihr mehr Klamotte als noch im Hochsommer. Wer es noch nicht ausprobiert hat, dem sei es hiermit ans Herz gelegt: SUP im Herbst ist ein Traum! Die Natur holt nochmals alles raus und zeigt sich (oft) von der schönsten Seite. Doch Obacht: Auch wenn es in der bunten Jahreszeit auch mal gut und gerne über 20 Grad werden können, müsst ihr euch bei eurer Kleidung stets an den Wassertemperaturen orientierten. Meist hat das Wasser in dieser Jahreszeit in Seen, Flüssen und in Meeren sowieso nur noch um die 10 Grad.

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Hier ist es besonders wichtig warme Füße zu haben. Da du beim Stand Up Paddling mit den Füßen und dem unteren Beinbereich am häufigsten in Kontakt mit Wasser kommst, gilt es diese Partien besonders zu schützen. Neoprenschuhe sind hier ganz essentiell und auch ein Neoprenanzug ist ab dem Herbst unerlässlich. Neben Neo-Schuhen könnt ihr auch Turnschuhe gepaart mit wasserfesten Socken anziehen. Einfach die speziellen Socken in den Schuhen tragen und los geht es. Werdet ihr doch mal nass, können die Schuhe schnell trocknen und die Füße werden nicht nass.

Für den Neoprenanzug empfehlen wir eine Dicke von etwa drei Millimetern. Sollte es doch mal kälter werden sind vier bis sechs Millimeter sicherlich besser. Noch beständiger und wasserabweisender ist ein SUP-Trockenanzug. Unser Partner FUNSPORT.de bietet euch solche Anzüge an, die die perfekten Begleiter für euren nächsten SUP-Trip im Herbst oder sogar Winter sind. Trotz des hohen Anschaffungspreises sind sie ihr Geld wert und ihr werdet lange etwas davon haben – versprochen. Wir sprechen aus eigener Erfahrung. Denn nicht nur Schutz gegen die Kälte wird geboten, sondern auch gegen den Wind sind die Allrounder beständig.

Auch wer sich im Frühling auf das Wasser traut, sollte sich ordentlich anziehen. Die frühlingshaften Temperaturen trügen und es ist doch noch recht frisch auf dem Brett. Wenn ihr mit dem Wasser in Berührung kommt, werdet ihr es merken. Also auch wenn ihr die Lust verspürt, so schnell es geht auf das SUP-Brett zu kommen, denkt nochmal drüber, was ihr anzieht. Ein Wassertemperatur-Test kann euch einige zitternde Momente ersparen.

Im Winter

Wie schon im Herbst sind ein Neopren- oder Trockenanzug und entsprechendes Schuhwerk in dieser meist äußerst kalten Jahreszeit unerlässlich. Doch wer es einmal gemacht hat, wird die Ruhe im Winter auf dem Wasser lieben. Probiert es mal aus, auch wenn man allerlei anhat! Hier gilt das Zwiebelprinzip.

Da im Winter nicht nur das Wasser eiskalt ist, sondern auch die Luft gut und gerne mal nur so um die Null Grad Celsius hat, müsst ihr eure Hände und den Kopf schützen. Handschuhe und eine Mütze sind beim SUPen wichtig.

Um mit den Händen nicht vom Paddelgriff abzurutschen, empfehlen sich Handschuhe mit Leder im Handteil oder mit Gumminoppen. Haltet mal Ausschau, wenn es wieder Saisonware gibt. Ansonsten sind Neopren-Handschuhe der Knaller, um sicher das Paddel zu führen.

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Wir von SUP.de wünschen euch für euren nächsten Trip viel Spaß und gutes Gelingen. Und denkt dran: Die Kleidung macht‘s!