Bei den diesjährigen ISA SUP & Paddleboard World Championships konnte der Brasilianer Arthur Santacreu Gold im SUP-Sprint einheimsen. Doch die eigentliche Überraschung gelang der Südafrikaner Tarryn King, die für ihr Land die erste SUP-Goldmedaille überhaupt gewinnen konnte.

Im chinesischen Wanning konnten in der vergangenen Woche SUP-Sportler aus aller Welt bei den ISA SUP & Paddleboard World Championships zeigen, was in ihnen steckt. Die beiden Goldmedaillen-Gewinner im SUP-Sprint Arthur Santacreu (Brasilien) und Tarryn King (Südafrika) brachten mit ihren Siegen ihre jeweiligen Teams auf die vorderen Plätze der Team-Gesamtwertung.

Der Sprint der Männer

Auf der Halbinsel Shenzhou konnten zunächst die Männer zeigen, was sie im Sprint draufhaben. Arthur Santacreu (BRA), Connor Baxter (USA), Kenny Kaneko (JPN), Trevor Tunnington (NZL), Noic Gariou (FRA) und Claudio Nika (ITA) zeigten ihr Können. Der Brasilianer Santacreu konnte schon 2017 im SUP Sprint Bronze holen. Auch in diesem Jahr setzte er seine gute Platzierung fort und konnte seine Top-Platzierung aus den Qualifikationsläufen bis ins Finale retten. Gold war ihm sicher.

Arthur Santacreu im Sprint © ISA / Pablo Jímenez

„Ich bin so dankbar.“, sagte Santacreu. „Mein gesamtes Training hat sehr gute Arbeit geleistet. Mein Team weiß, wie es mich ermutigen kann. Ihre Unterstützung spielte bei meiner Goldmedaille eine wichtige Rolle.“

Der Neuseeländer Trevor Tunnington schaffte Silber und konnte den US-Amerikaner Connor Baxter mit Bronze hinter sich lassen. Der 16-jährige Noic Gariou aus Frankreich belegte den undankbaren vierten Platz. Im Finale fehlte der dänische Goldmedaillengewinner der Männer 2017, Casper Steinfath, der die Qualifikation für das Finale knapp um drei Zehntelsekunden im Halbfinale verpasste.

Goldmedaillengewinner Arthur Santacreu © ISA / Sean Evans

Die Sprint-Platzierung bei den Männern

  1. Gold – Arthur Santacreu (BRA)
  2. Silber – Trevor Tunnington (NZL)
  3. Bronze – Connor Baxter (USA)
  4. Noic Gariou (FRA)

Die Südafrikanerin schafft einen echten Hingucker

Den Tag schloss das SUP-Sprint-Finale der Frauen. Die französische Silbermedaillengewinnerin Amandine Chazot trat gegen die Italienerin Caterina Stenta, die US-Amerikanerin Jade Howson, die südafrikanische King, die australische Terrene Black und die Japanerin Yuka Sato an.

Nur ein Jahr nach der Geburt ihres Sohnes gelingt der Südafrikanerin ein echter Erfolg. Tarryn King holt sich bei den Frauen die Goldmedaille im SUP-Sprint – mit dabei Kings Ehemann Thomas und er 1-Jährige. „Ich habe viel Zeit investiert und viel trainiert.“, sagte die glückliche Siegerin der Frauen. „Ich bin so begeistert. Gold in den Sprints zu gewinnen, ist ein Traum, der wahr geworden ist. Es war eine ziemliche Reise von der Geburt bis zum Weltmeister. Ich blieb während meiner Schwangerschaft fit und als ich unseren Sohn zur Welt brachte, habe ich mich schnell wieder erholt. Ich habe mich wirklich darauf konzentriert, an der ISA teilzunehmen und es hat sich ausgezahlt.“

Tarryn King holt Gold im SUP-Sprint © ISA / Pablo Jímenez

Die Sprint-Platzierung bei den Frauen

  1. Gold – Tarryn King (RSA)
  2. Silber – Caterina Stenta (ITA)
  3. Bronze – Jade Howson (USA)

Für die Teamwertung hilfreich

Mit zwei Bronzemedaillen für die USA und nur einem vierten Platz für Australien bei den Sprintrennen bauten die USA mit fünf verbleibenden Medaillen ihre Führung an der Spitze aus. Mit der Silbermedaille von Trevor Tunnington schaffte es das Team Neuseeland auf den dritten Platz vor Team Frankreich und Spanien.

Die Silber-, Bronze- und Kupferpositionen lagen zu nahe beieinander, um sie mit bloßem Auge zu bestimmen. Nach einer Überprüfung setzte sich Italiens Stenta mit Silber, USA mit Howson mit Bronze und Australiens Schwarz mit dem vierten Platz durch.

Was nun bleibt

Zwei verbleibende Wettkämpfe müssen noch in die Team-Gesamtwertung mit einberechnet werden. Erst dann steht der Team-Weltmeister 2018 fest.

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