Stand Up Paddling ist längst kein Sport mehr, der nur in der Südsee oder im Sommer stattfindet. Auch auf Island gehen einige Paddler bei Minusgraden ins Wasser.

Die Begeisterung für das Stand Up Paddling entschädigt für so manchen Schmerz. Während die meisten Rider dabei vermutlich eher an den letzten Sonnenbrand denken werden, den sie sich bei einer ausgedehnten Tour im Hochsommer geholt haben, gibt es auch einige Hartgesottene, die selbst im Winter nicht von ihrem SUP lassen können. Natürlich ist Stand Up Paddling eine von vielen Wassersporten, die ihre Hochsaison in der warmen Jahreszeit haben. In Deutschland haben aber zum Beispiel die Stecher-Twins, mit ihrer Webserie „Winter-SUP“ gezeigt, dass man auch im Winter viel Spaß am Stand Up Paddling haben kann. Auch in den USA hatte es zuletzt eine kleine Gruppe bei eisigen Temperaturen auf den Oberer See getrieben.

Und was machen Paddler, die in Ländern wohnen, deren Klima traditionell kalt ist? Sie ziehen sich einen dicken Wetsuit oder Trockenanzug an und gehen trotzdem ins Wasser. Auf Island haben genau dies, die Rider Jim Brewer, Matt Becker, Joe Rowan und Sam George getan. Die US-Amerikaner haben auf Island einige Gletscherlagunen und einige weitere Spots erkundet. Fakt ist: Sie lieben Stand Up Paddling!