Stand Up Paddling lässt sich leicht erlernen. Man braucht eigentlich gar nicht viel, um auf dem Wasser erste Erfolge feiern zu können. Eine Sache sollte man aber unbedingt lernen: die richtige Paddel-Technik.

Wer zum ersten Mal auf einem SUP steht, begeht schnell den Fehler, sich nicht vorher die richtige Paddel-Technik zeigen zu lassen. Es ist auch verlockend: Was vom Strand so einfach aussieht, kann sich dann doch als wacklige Angelegenheit entpuppen. Wer die richtige Technik nicht beherrscht, macht sich das Leben auf dem Wasser leider unnötig schwer. Dabei ist es eigentlich gar nicht schwer, die richtige Technik zu erlernen. Wer sie einmal beherrscht, wird sie auch nicht mehr verlernen. Zuerst einmal sollte aber die richtige Grundhaltung gefunden werden.

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Heißt: Füße stehen parallel auf dem Board, die Knie sind leicht gebeugt und der ist Oberkörper gerade. Der Arm, der auf der anderen Seite liegt, wo das Paddel ins Wasser gestochen werden soll, heißt „Führungshand“ und umfasst den Knauf des Paddels. Die Hand des sogenannten „Zugarm“ umfasst den Holm schulterbreit unter dem Knauf. Der Zugarm sollte die ganze Zeit durchgestreckt bleiben. So ergibt sich ein Kräftedreieck, was für einen stabilen Oberkörper und eine optimale Kraftübertragung sorgt. Die eigentliche Paddelbewegung kommt aus dem Rumpf und den Schultern.

Der Profi unterteilt die Paddelbewegung in die drei Phasen „Catch“ (einstechen), „Power“ (ziehen) und „Recovery“ (zurückholen). Jede einzelne Phase hat ihre besonderen Merkmale, die in der Gesamtkombination den gesamten und möglichst perfekten Paddelschlag bilden. Beim „Catch“ kommt es darauf an, dass Paddel so weit wie möglich aus der eigenen Position heraus, ins Wasser zu stechen. Danach wird es gerade bis auf Höhe der Füße geführt, wodurch das Blatt vollständig abtaucht. Bei der Zugphase, hilft es sich vorzustellen, dass das Board an das Paddle gezogen wird. Mit „Recovery“ ist der komplette Release zum Start gemeint, der durch die Bewegung des Führungsarmes ausgeführt wird.

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