Die International Surfing Association (kurz: ISA) und die Association of Paddlesurf Professionals World Tour (kurz: APP) arbeiten künftig zusammen. Dabei erwirbt die ISA eine Minderheitsbeteiligung an der APP World Tour, um so den SUP-Sport weiter zu fördern.

Nicht nur der Spaß am Sport steht immer im Vordergrund, auch Organisatorisches sollte stets im Auge behalten werden. Das haben sich wohl auch die Köpfe hinter der International Surfing Association und der Association of Paddlesurf Professionals World Tour gedacht. Sie haben sich zusammengesetzt und überlegt, wie eine neue Ära in der Führung und Entwicklung des Surf- und SUP-Sports eingeläutet werden kann. Herausgekommen ist eine Partnerschaft der beiden Organisationen, bei der die ISA eine Minderheitsbeteiligung an der APP World Tour übernimmt.

Diese historische Vereinbarung zwischen der APP World Tour, früher bekannt als die Stand Up World Tour & Series und heute offizieller Organisator der SUP-Welttournee, und der ISA wird erstmals am 30. Juni 2017 zum Tragen kommen. Dann nämlich findet der Mercedes-SUP-Weltcup in Deutschland statt. Mit dieser Zusammenarbeit wird sich aber auch formal einiges ändern. Die ISA wird bei allen APP-Events als sanktionierendes Organ fungieren.

Schon in den vergangenen Jahren haben die ISA und die APP aktiv Wege verfolgt, um im besten Interesse des Sports eng zusammenzuarbeiten. Die beiden Organisationen haben bisher eine produktive und positive Arbeitsbeziehung gepflegt. Diese Vereinbarung ist eine Folge dieser Bemühungen und der Beziehung. Sowohl ISA als auch APP haben sich mit dieser Zusammenarbeit gemeinsam dazu verpflichtet, den SUP-Sport weiter zu fördern – allein schon vor dem Hintergrund, dass das Stand Up Paddling aus dem Surfsport hervorgegangen ist. Beide Organisationen verfolgen das Ziel, dass der SUP-Sport in den nächsten Jahren olympisch werden soll. Schon 2020 wird in Tokio das Wellenreiten olympisch sein. Auch das SUPing soll schon bald Teil der Olympischen Spiele werden.

„Diese Vereinbarung markiert einen historischen Wendepunkt in der Führung, Förderung und Einheit von Stand Up Paddling weltweit.“, sagte ISA-Präsident Fernando Aguerre. „Wir sind begeistert, dass wir mit der APP zusammenarbeiten und jetzt im besten Interesse der Athleten und des Sports selbigen voranzubringen, darunter sowohl SUP-Surf- als auch Renndisziplinen. Kein anderer internationaler Verband in der Welt ist so engagiert oder aktiv wie die ISA in der Organisation und Entwicklung von SUP. Durch diese Partnerschaft mit der APP haben wir unsere Rolle als weltweit einziges Regierungsgremium für den SUP-Sport in all seinen Formen verfestigt.“

Was sagt der APP World Tour CEO dazu?

„Stand Up Paddling hatte ein exponentielles Wachstum in den letzten zehn Jahren.“, so Tristan Boxford, CEO der APP World Tour. „Wasser gibt es überall und das Stand Up Paddling hat sich zu einem der vielfältigsten Wassersportarten der Welt entwickelt. In den vergangenen 8 Jahren haben wir die professionelle Plattform des Sports aufgebaut, so wie sie heute ist. Mit dem Re-Branding und der neuen Richtung der APP World Tour war es nur natürlich für uns, eine Partnerschaft mit dem Weltorgan für den Sport zu suchen, um die Entwicklung und das Wachstum des Sports weiter voranzutreiben.“