Letzte Woche haben wir euch Tipps gegeben wie ihr das richtige SUP-Board findet. Heute soll es darum gehen, welches Paddel das richtige für euch und eure Ansprüche ist.

Die Wahl des richtigen Paddels kann eine schwierige Aufgabe sein. Es gibt so viele verschiedene Optionen zwischen denen man wählen kann. Wir von SUP.de stehen euch mit Rat und Tat zur Seite. Zunächst einmal müssen einige Fragen beantwortet werden:

Fix oder verstellbar?

Die Debatte über feste oder verstellbare Paddle scheint eine endlose zu sein. SUP-Legende Robby Naish zum Beispiel bevorzugt die verstellbare Variante, weil es ihm erlaubt, die Länge des Paddels an die verschiedenen Sessions anzupassen. Wer sich auch nicht gleich mehrere Paddel auf einmal zulegen will und sich ausprobieren möchte, greift zum Vario- oder Adjustable SUP-Paddel.

Ein weiterer Vorteil mit einem verstellbaren Paddel ist die Fähigkeit, schnell und unkompliziert die richtige Höhe zu wählen. Hierbei zu beachten ist, dass es Paddel mit zwei Teilen gibt, aber auch dreiteilige, die schnell und platzsparend verstaut werden können.

Andere SUPler bevorzugen lieber feste Paddel, da sie mit jedem Paddelschwung ihre Energie direkt übertragen können. Außerdem sind einteilige SUP-Paddel stabiler und bieten gerade für Sportler mit etwas mehr Masse eine höhere Stabilität. Wenn man sich dann also für ein festes Paddel entschieden hat, kommt es dann vor allem auf die Länge an.

Welche Länge?

Auch hier gehen die Meinungen leicht auseinander. In jedem Fall ist als Richtwert die eigene Körpergröße zu nehmen. Je nach Anbieter und Ansicht addiert man hier noch einmal drei bis sogar zehn Inch obendrauf. Die meisten Paddler wählen allerdings ein Paddel, dass so lang ist wie sie selbst plus acht Inch (20 Zentimeter). In jedem Fall ist die richtige Länge das A und O beim Kauf. Denn wer nicht richtig paddeln kann aufgrund seines zu langen oder zu kurzen Paddels, bekommt über kurz oder lang Schulter- oder Rückenprobleme oder muss sich mit Schmerzen in den Ellenbogen herumplagen.

Ein etwas kürzeres Paddel ist eigentlich nur dann von Vorteil, wenn man sowieso nur im SUP-Race-Bereich fährt. Da man hier in hochfrequenten Paddelschlägen vorwärtskommen will, um zu gewinnen, wählt daher ein kurzes Paddel. Wer aber lieber in aufrechter Haltung durch die Natur paddeln will, der kaufe sich ein passendes, langes Paddel.

© Naish

© Naish

Wie groß muss das Paddelblatt sein?

Die Größe des Paddelblattes ist ein weiterer Faktor bei der Auswahl. Hier gibt es wieder eine Faustregel: Je mehr Schläge ihr setzen wollt, desto kleiner muss die Blade-Größe sein. Mit einem kleineren Blatt kommt ihr allerdings nicht so schnell voran. Wer also ein großes Paddelblatt hat, kann mit weniger Einstichen ins Wasser schneller vorankommen – muss aber mehr Kraft aufwenden. Außerdem bietet ein großes Blatt bei unruhigen Bedingungen mehr Stabilität.

Paddel-Konstruktion

Auch die Materialen, aus dem das Paddel gefertigt ist, kann wichtig bei der Wahl des Paddels sein. SUP-Anbieter wie Naish bieten viele verschiedene Paddel an. Wer beispielsweise mit mehr Energieübertragung unterwegs sein will, wähle ein Carbon Plus oder Carbon Elite Paddel. Naish bietet aber auch andere Varianten an: Performance, Kevlar etc.

Zusammenfassend können wir also festhalten, dass beim SUP-Sport nicht nur das Board eine essentielle Rolle spielt. Auch das Paddel soll mit Bedacht ausgewählt werden. FUNSPORT.de bietet dir hier eine riesige Auswahl an Paddeln und anderem SUP-Stuff. Wenn ihr eine Beratung braucht, dann kommt gern in den Berlin-Store oder lasst euch telefonisch unter   030 346 557 610 beraten. Auch per Mail oder WhatsApp-Chat stehen euch die Jungs und Mädels von FUNSPORT.de zur Verfügung.