Der Hawaiianer Zane Schweitzer konnte beim Maui to Moloka’i Crossing im Rennen der Kategorie „SUP Foil“, das insgesamt 42 Kilometer umfasste, gewinnen. Dabei stellte er nebenbei noch einen Rekord auf.

Zaniac, wie Zane Schweitzer auch genannt wird, hat es mal wieder allen gezeigt. Beim SUP-Event Maui to Moloka’i Crossing, bei dem man den 42 Kilometer (27 Meilen) langen Pailolo Kanal durchquert um von Maui nach Moloka’i zu gelangen, hat der Hawaiianer in Rekordzeit gewonnen und damit die Gesamtwertung für sich entschieden.

Der 15-fache Weltmeister und 2-malige Ultimate Waterman Zane Schweitzer ist eine echte Wasserratte. Immer geht er bei allen möglichen Wassersportarten, die er betreibt, an seine Grenzen und überschreitet sie auch mal. Vor allem im Windsurfen und Paddleboarding ist er „InZane“. Da ist es doch selbstverständlich, dass Zane beim SUP Foiling dabei sein muss. Die in Maui-wohnende Wasserratte bestritt auf dem Starboard-SUP-Board Hyper Nut Carbon mit einer GoFoil Iwa den Kanal.

Doch Zane konnte nur durch seine Familie und Freunde das alles schaffen und seinen Traum über das Wasser zu fliegen verwirklichen. Auch sein Mentor und Freund Dave Kalama hatte ihn förmlich bis zur Ziellinie geschoben.

Und das sagt er selbst dazu

„Auf West-Maui schaue ich über die Schulter der Hydrofoiler-Crew, die an einer der ersten großen SUP-Folien-Veranstaltungen teilgenommen haben. Neben mir standen Austin und Dave Kalama, Mark Rapahors und Alen Kadiz.

40 Minuten nach dem SUP-Start ertönt das Starthorn für die Foil-Division. Ich machte drei harte Sprint-Stöße ins Wasser und sprang schnell auf. Ich fühlte mich, als hätte ich es bereits in die fliegende Position geschafft. Außer einem kurzen Sturz erlebte ich einen schönen Flugrhythmus und entwickelte schnell einen guten Vorsprung vor den anderen. In der Nähe des aufregendsten Teils des Rennens mit dem größten und schnellsten Wellengang hatte Dave Kalama eine Linie, die mir schneller schien und so gewann er an Boden. Ich entfernte mich von meinem Vater, der mein Begleitboot war. Ich verfolgte Dave, aber ich merkte bald, dass ich eine schlechte Entscheidung getroffen hatte und nur von meinem Konkurrenten begeistert war, aber nicht meine eigene Linie fuhr. Mein Vater bemerkte, was passierte und kam so schnell zu mir und erinnerte mich daran, wieder auf Kurs zu kommen. Als ich wieder auf Kurs war, schloss ich schnell zu Dave auf. Dann gab es einen unerwarteten Wechsel der Bedingungen, die uns eine zusätzliche Herausforderung bereiteten.

© Zane Schweitzer

Der Wind flaute ab und der Wellengang sank als wir uns unserem Ziel in Kaunakakai Harbour auf Molokai näherten. Ich hatte ein sehr hartes Sprint-, Intervall- und Pump-Training bei Larry Cain (Paddle Monster) in den letzten 3 Monaten durchgemacht und wusste, dass ich es schaffen konnte. Kurz nachdem der Wind und der Seegang abgeklungen waren, spürten wir dann den Wind in unserem Gesicht. Ich bekam ein paar Krämpfe aufgrund meiner Extraeinlage, um das ziel zu erreichen. Ich gab mein Bestes, um den Schmerz im Geiste zu blockieren. Ich war erleichtert, Dave Kalama auf meiner Seite zu sehen – Land zum Wasser – da ich wusste, dass es sehr schwer für uns beide sein würde, die Foil wieder hochzuziehen und zu fliegen. Ich sprintete und pumpte und flog so lange ich konnte – bis mein Board zum letzten Mal aufsetzte und ich nicht in der Lage war wieder in die Luft zu kommen, um die letzten 2 Meilen nach Hause zu paddeln.

Dave war auf einem noch kürzeren Board unterwegs als ich, also musste ich einfach weitermachen. Ich merkte, dass auch Dave zu kämpfen hatte und sein Foil nicht hochbekam. Ich war außer mir vor Freude, dass ich den Kanal in einer neuen Rekordzeit bewältigt hatte. Bei 25 Knoten Wind und hohem Wellengang schaffte ich es in 2:24 h – obwohl die letzten 2 oder 3 Meilen flach waren. Wenn der Wind normal gewesen wäre, hätte ich sogar die 2-Stunden-Marke knacken können.

Es war magisch und solche Session sind einfach die Besten. Es war ein hartes Paddel, als ich in diesen letzten 2 Meilen ohne Foil fuhr. Aber 23 Meilen konnte ich unzählige epische Full-Speed-Drops machen. Einen großen Dank an mein Team für die Unterstützung – allen voran mein Vater und seiner Crew auf dem Begleitboot, Onkel Joe und Onkel Scott Shoemaker, meinen Trainern Larry Cain (Paddelmonster), Onkel Braddah Kamansi (Native Action) und meinem Bruder Matty Schweitzer! Auch natürlich ein großes Dankeschön an meine Supporter und Sponsoren für die beste Ausrüstung: Starboard 6’9 „HyperNut, GoFoil Iwa. Es war ein epischer lauf!“

SUP.de beglückwünscht Zaniac für seine tolle Leistung auf dem Foil.